Das deutsche Omnibusgewerbe gibt Empfehlungen für die Wiederaufnahme des Busreiseverkehrs heraus

Mai 23, 2020

In Deutschland gibt es rund 3600 private Busunternehmen. Jährlich transportieren sie ca. 81 Millionen Reisegäste mit etwa 10.000 Reisebussen für Tagesfahrten, Ausflugsfahrten und Übernachtungsreisen. Der Umsatz beträgt insgesamt 14,3 Milliarden EUR. Der Bustourismus ist daher ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die Busunternehmen zählen zu den von der Corona-Pandemie am stärksten betroffenen Betrieben. Mehrere Verbände und Organisationen des deutschen Omnibusgewerbes bemühen sich daher um eine Wiederaufnahme des Busreiseverkehrs und haben dafür gemeinsame Empfehlungen herausgegeben. Sie halten es durchaus für möglich, Busreisen unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln wieder zuzulassen, denn auch für Busreisen zählt der Grundsatz, dass Gesundheit oberste Priorität hat.

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:
– Intensivierung der Reinigungsleistungen
– Bereitstellung von Desinfektionsmittel im Bus und auf dem Bord-WC
– Erhöhte Luftzirkulation in den Fahrzeugen, wodurch die Virenlast reduziert wird
– Freilassen der ersten Sitzreihe hinter Fahrer und Reiseleistung
– Ausrüstung der Fahrer und Reisegäste mit Schutzequipment wie Gesichtsmasken und Einweghandschuhe
– Tragen einer Mund-Nasen-Maske beim Ein- und Aussteigen der Reisegäste
– Einhaltung de Mindestabstands von 1,50 m während der gesamten Reise
– Einhaltung des Abstandsgebots durch Zuweisung fester Sitzplätze, die während der gesamten Reise beibehalten werden
– Verstauen des Reisegepäcks ausschließlich durch den Busfahrer

Buchungen von Reisen sind ohnehin kontaktlos per Telefon oder online möglich. Im Zuge von Buchungen verfügen die Busunternehmen außerdem über sämtliche personenbezogenen Daten, die im Falle voi Krankheitsfällen auch nach einer Reise transparent nachvollzogen werden könnten.


Busreisen nach Cochem, einem der großen touristischen Anziehungspunkte an der Mosel

Mai 10, 2020

Mit rund 500.000 Übernachtungen im Jahr und ca. 2,5 Millionen Tagesbesuchern zählt die Stadt Cochem zu den meistbesuchten Orten an der Mosel und hat sich zum größten Fremdenverkehrsschwerpunkt zwischen Trier und Koblenz entwickelt. Unter den zahlreichen Besuchern sind auch viele Reisegruppen, die im Rahmen einer ausgeschriebenen Zubucherreise oder einer Gruppenreise mit einem angemieteten Bus anreisen. Ein Busbahnhof nahe dem Enderttor regelt zur Hauptsaison die An- und Abfahrt von über 100 Bussen täglich.

Doch was macht Cochem so attraktiv für Busreisen? Die Kreisstadt liegt malerisch auf der linken Seite einer langen Moselschleife (Cochemer Krampen) zwischen der Reichsburg, der Ruine Winneburg im tiefen Enderttal und dem Aussichtspunkt Pinnerberg. Der idyllische restaurierte Altstadtkern, enge Gassen, alte winklige Fachwerkhäuser im Moselbarock, mittelalterliche Stadttore und Mauerreste, der Marktbrunnen mit einem Standbild des hl. Martin oder der Marktplatz mit dem über 200 Jahre alten barocken Rathaus prägen das mittelalterliche Stadtbild und vermitteln allesamt einen Hauch Romantik. Alles überragend erhebt sich die barocke Turmhaube der Martinskirche.

Das Wahrzeichen von Cochem ist die prächtige Reichsburg, die Anfang des 11. Jahrhunderts auf schon bestehenden römischen Fundamenten erbaut wurde. Sie erhebt sich majestätisch auf einem steil zur Mosel abfallenden Felskegel. Sehenswert im Innern sind das mittelalterliche Mobiliar, Teppiche, Tapisserien, Kachelöfen usw. und eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken der Renaissance. Darüber hinaus sind auch Ölgemälde aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu bestaunen. Von den Repräsentationsräumen ist der Speisesaal fast ausschließlich mit Möbeln der Neorenaissance ausgestattet.

Cochem ist als Tourismusstadt auch Einkaufsstadt. Die Geschäftsstraßen, meist enge Gassen mit einer Fülle kleiner Läden, liegen rund um den Marktplatz. Weitere Geschäfte, aber auch ein großes Angebot an unterschiedlichen Restaurants und Weinlokalen gibt es auch an der Moseluferpromenade. Entlang dieser Promenade sind auch romantische Spaziergänge möglich.

Cochem ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflugsschifffahrten auf der Mosel. An den Wochenenden in der Saison werden beispielsweise Tagesfahrten zwischen Cochem und Koblenz angeboten. Aber auch an den anderen Wochentagen sind kleinere Schiffsausflüge auf der Untermosel möglich. Eine Moselschifffahrt sollte bei einer Busreise an die Mosel jedenfalls nicht fehlen.


Städtrerise mit dem Bus nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands

April 9, 2020

Trier, die älteste Stadt Deutschlands, liegt eingebettet in eine reizvolle Landschaft mit den Erhebungen von Hunsrück und Eifel und den Flüssen Mosel, Saar, Ruwer und Sauer, im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Doch es ist nicht nur die exponierte Lage, die Trier zu einem beliebten Reiseziel für eine Städtereise mit dem Bus macht, sondern vor allem die zahlreichen historischen Zeugnisse aus Antike, Mittelalter und Neuzeit.

Gerade die romanische und germanische Kultur hat sich in Trier so eindrucksvoll erhalten wie in kaum einer anderen Stadt Deutschlands: Römische Kaiser, Bischöfe, Kurfürsten und reiche Bürger prägten im Lauf der Jahrhunderte mit ihren Bauwerken das Gesicht der Stadt an der Mosel. Noch heute begegnet der Besucher auf Schritt und Tritt den beeindruckenden Denkmälern, die teilweise von Weltrang sind.

Das unbestrittene Wahrzeichen von Trier ist die Porta Nigra. Sie wurde Ende des 2. Jahrhunderts als Nordtor der römischen Stadtbefestigung erbaut und ist heute das imposanteste römische Bauwerk nördlich der Alpen. Der älteste noch erhaltene Bau der Römer in Trier ist das in den Petrisberg eingegrabene Amphitheater, das seinerzeit bis zu 20.000 Zuschauern Platz bot. Nicht weniger beeindruckend sind die imposanten Kaiserthermen, ein Bäderpalast mit einer ursprünglichen Grundfläche von 260 x 145 Metern. Zu den bedeutendsten Werken der Spätantike zählt die unter Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert errichtete römische Palastaula, besser bekannt unter der Bezeichnung Konstantinbasilika. An die Palastaula schließt sich das im 17. Jahrhundert im Renaissancestil erbaute Kurfürstliche Palais an.

Neben den Profanbauten kann Trier auch mit einer Reihe christlicher Bauwerke aufwarten. An erster Stelle ist dabei der Dom St. Peter zu nennen. Sie ist die älteste Bischofskirche Deutschlands und geht auf das 4. Jahrhundert zurück. Aus dieser Anlage erwuchs durch wiederholten Umbau und Einbeziehung der im Mittelalter zerstörten Vorhöfe die heutige Gruppe aus Dom und der mit ihm durch einen Kreuzgang verbundenen Liebfrauenkirche. Die Liebfrauenkirche, die seit jeher die Funktion einer Dompfarrkirche ausübt ist eine der frühesten in rein gotischen Formen errichtete Sakralbauten. Ebenfalls im gotischen Stil errichtet sind die Markt- und Stadtpfarrkirche St. Gangolf und die Abteikirche St. Matthias. Die Stiftskirche St. Paulin im Norden der Stadt ist wiederum eine Kostbarkeit barocker Architektur. Sie bietet eine reizvolle Mischung aus einem etwas strengeren Barockäußeren und aus einem heiter-prunkvollen Rokokoinnern.

Der historischen Bedeutung von Trier trägt auch die Museumslandschaft der Stadt Rechnung. An erster Stelle ist da das Rheinische Landesmuseum zu nennen. Hier wird auf einer Ausstellungsfläche von rund 3000 Quadratmetern anhand von mehr als 10 Millionen Exponaten Kunst und Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zur Neuzeit gezeigt. Der Großteil der Bestände stammt aus gallo-römischer Zeit. Dazu zählen beispielsweise die berühmten Grabdenkmäler aus Neumagen-Dhron wie das Neumagener Weinschiff oder das Schulrelief. Ansehen sollte man sich auch die farbenprächtigen Fußbodenmosaiken, von denen das Landesmuseum etwa 150 Einzelstücke besitzt. Ebenso eindrucksvoll sind der römische Goldmünzenschatz, die Replik der Grabsäule aus Igel bei Trier, die frühkaiserzeitlichen Buntgläser, Terrakotta-Figuren, Kleinbronzen, Zeugnisse spätrömischer Glastechnik wie das Diatretglas aus Niederemmel usw.


Die Mosel – ein romantisches Reiseziel für Busreisen

März 30, 2020

Die Mosel ist ein Geheimtipp als Ziel für Busreisen und Gruppenausflüge mit dem Bus. In den Vogesen entspringend, durchfließt die Mosel zunächst das Elsass und Lothringen, bevor sie ab der saarländischen Gemeinde Perl zum Grenzfluss zwischen Deutschland und Luxemburg wird. Weiter fließt sie über Trier und sich in unzähligen Windungen zwischen Hunsrück und Eifel bis nach Koblenz, wo sie in den Rhein mündet.

Trier und Koblenz sind die beiden größten deutschen Städte an der Mosel und immer eine Reise oder einen Ausflug wert. Trier gilt als älteste Stadt Deutschlands. Gegründet wurde sie von den Römern. Zu den bedeutendsten Zeugnissen der Römerzeit zählen die Porta Nigra, das Amphitheater, die Kaiserthermen und die Konstantinbasilika. Vieles über die Geschichte der Stadt erfährt man im Rheinischen Landesmuseum. Neben den römischen Bauwerken kann Trier auch eine Reihe von Sakralbauten vorweisen. Der beeindruckende romanische Dom St. Peter ist die älteste Bischofskirche in Deutschland. Weitere bedeutende Kirchen in Trier sind die Liebfrauenkirche neben dem Dom, die Marktkirche St. Gangolf, die Klosterkirche St. Matthias und die Stiftskirche St. Paulin.

Auch Koblenz zählt mit einer mehr als 2000-jährigen Geschichte zu den ältesten Städten Deutschlands und verfügt über sehenswerte Zeugnisse sämtlicher Epochen. Dazu zählen das Deutsche Eck an der Moselmündung in den Rhein, die Festung Ehrenbreitstein, die vom Rheinufer mit einer Seilbahn erreichbar ist, die Stiftskirche St. Kastor, die Herz-Jesu-Kirche, die Liebfrauenkirche, die Christuskirche, das Kurfürstliche Schloss und vieles mehr. Ein Besuch lohnt auch immer im Mittelrheinmuseum und im Rheinmuseum im Stadtteil Ehrenbreitstein.

Bekannte Touristen-Orte an der Mosel sind auch BernkastelKues, das vor allem mit seinem Fachwerkensemble rund um den Marktplatz beeindruckt, und die Stadt Cochem unterhalb der Reichsburg. Aber auch viele weitere Moselorte haben Sehenswertes zu bieten und laden mit ihren zahlreichen Weinwirtschaften und Restaurants zur Einkehr ein. Gern besucht werden auch die Weinfeste, die es in fast jedem Ort gibt.

Vor allem die Untermosel, die auch Terrassenmosel genannt wird, bietet eine romantische Kulisse für Ausflugsfahrten und Rundfahrten mit einem Moselschiff. An den Wochenenden in der Saison werden beispielsweise Tagesfahrtrn zwischen Koblenz und Cochem angeboten. Aber auch an den anderen Wochentagen sind kleinere Schissausflüge auf der Untermosel möglich. Eine Moselschifffahrt sollte bei einer Busreise an die Mosel jedenfalls nicht fehlen.


Busreise in die Käthchenstadt Heilbronn mit Schiffsrundfahrt auf dem Neckar

März 13, 2020

Wie so viele Städte am Neckar ist auch Heilbronn eine Stadt mit reicher Geschichte, die sich in den sakralen und profanen Bauwerken widerspiegelt. Viele historische Häuser und Gebäude fielen zwar den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zum Opfer, wurden aber zumindest teilweise wieder aufgebaut und restauriert. Neben den Sehenswürdigkeiten macht auch die Lage am Neckar Heilbronn zu einem reizvollen Ausflugsziel für Gruppenreisen mit dem Bus.

Mittelpunkt von Heilbronn sind der Kiliansplatz und die Kilianskirche. Zwei Brunnen auf dem Platz verkörpern Historie und Neuzeit. Der Siebenröhrenbrunnen ist eine Neuschöpfung des legendären Urbrunnens, der der Stadt seinen Namen gab: Heiliger Bronn oder Heilender Bronn. Reliefs religiöser Szenen und weltlicher Macht zieren den Brunnen. Am Komödiantenbrunnen sind bronzene Musikanten und Gaukler des Mittelalters dargestellt.

Die evangelische Kilianskirche aus dem 13. Jahrhundert trägt den Namen des Missionars und Begründers des Bistums Würzburg. Überragt wird die dreischiffige Säulenbasilika vom 62 Meter hohen Kiliansturm, dem Wahrzeichen der Stadt. Er ist auch originell gestaltet: Fratzen und Fabeltiere als Wasserspeier, die sich an dem achteckigen Turm befinden, singen ein Spottlied auf Kirche und Mönche. Der übergroße Stadtsoldat auf der Spitze ist für einen Kirchturm einzigartig auf der Welt.

Den Marktplatz zieren auch das nach historischem Vorbild wieder aufgebaute Rathaus und das Käthchenhaus. Letzteres wurde nach der Titelfigur des Kleist-Dramas „Das Käthchen von Heilbronn“ benannt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Deutschordensmünster St. Peter, der Götzenturm und Bollwerksturm als noch erhaltene Reste der ehmaligen Stadtbefestigung und Museen wie das Naturhistorische Museum oder das Weinbau- und Schifffahrtsmuseum.

Im Sommer empfiehlt sich für Busgruppen auch die Teilnahme an einer Neckarrundfahrt mit dem Schiff ab Heilbronn oder ab dem nahe gelegenen Bad Wimpfen. Donnerstags und freitags werden im August und September Rundfahrten von Heilbronn nach Bad Wimpfen und Gundelsheim und wieder zurück nach Heilbronn angeboten. Sonntags und feiertags finden von Mai bis September besonders beliebte Neckarrundfahrten, wie die Barbarossatour, eine Zweiburgenrundfahrt, bei der auf Vorbestellung auch ein Weißwurstfrühstück genossen werden kann, oder die Vierburgenfahrt nach Neckarzimmern mit Schleusung statt. Sowohl die Barbarossatour, als auch die Vierburgenfahrt starten und enden in Bad Wimpfen.


Busreisen 2020 zu Feuerwerk-Veranstaltungen am Rhein mit Partyschifffahrt

Februar 23, 2020

Die zahlreichen Feuerwerk-Veranstaltungen am Rhein sind jdes Jahr ein beliebtes Reiseziel für Busreisen. Tagesfahrten und mehrtägige Wochenendreisen mit Partyschifffahrt zu Rhein in Flammen, Mittelrhein-Lichter und anderen pyrotechnischen Events sind fester Bestandteil in den Reisekatalogen vieler Busunternehmen und Reisebüros. Der nachfolgende Veranstaltungskalender für das Jahr 2020 bildet einen Großteil der Feuerwerk-Events am Rhein ab:

Feuerwerk-Termine im Mai 2020:
⦁ Samstag, 2. Mai 2020, Rhein in Flammen bei Bonn
⦁ Samstag, 16. Mai 2020, Japanisches Feuerwerk Düsseldorf

Feuerwerk-Termine im Juli 2020:
⦁ Samstag, 4. Juli 2020, Rhein in Flammen bei Bingen und Rüdesheim
⦁ Freitag, 24. Juli 2020, Rheinkirmes-Feuerwerk bei Düsseldorf

Feuerwerk-Termine im August 2020:
⦁ Samstag, 1. August 2020, Fest der tausend Lichter bei Andernach
⦁ Samstag, 8. August 2020, Rhein in Flammen bei Koblenz
⦁ Freitag, 21. August 2020, Ruhrort in Flammen – Feuerwerk zum Hafenfest Duisburg
⦁ Samstag, 22. August 2020, Mittelrhein-Lichter-Feuerwerk zur Weinfest-Sommernacht in Bacharach

Feuerwerk-Termine im September 2020:
⦁ Samstag, 12. September 2020, Rhein in Flammen bei Oberwesel
⦁ Samstag, 19. September 2020, Rhein in Flammen bei St. Goar und St. Goarshausen an der Loreley
⦁ Samstag, 26. September 2020, Feuerwerk zum Weinfest Boppard (1. Weinfest-Wochenende)

Feuerwerk-Termine im Oktober 2020:
⦁ Samstag, 3. Oktober 2020, Feuerwerk zum Weinfest Boppard (2. Weinfest-Wochenende)
⦁ Samstag, 10. Oktober 2020, Mittelrhein-Lichter-Feuerwerk mit Schwimmendem Federweißenfest an Bord und Gelegenheit zur Teilnahme am Mittelrhein-Weinwandertag bei Oberwesel

Feuerwerk-Termine im Dezember 2020:
⦁ Silvester, Donnerstag, 31. Dezember 2020, Silvesterfeuerwerk Düsseldorf mit Schiffsabfahrt an der Rheinterrasse in Düsseldorf-Pempelfort
⦁ Silvester, Donnerstag, 31. Dezember 2020, Silvesterfeuerwerk Köln mit Schiffsabfahrt am Schokoladenmuseum, südliche Altstadt, ab Köln-Porz und ab der Bastei
⦁ Silvester, Donnerstag, 31. Dezember 2020, Silvesterfeuerwerk Koblenz mit Schiffsabfahrt am Konrad-Adenauer-Ufer in Koblenz und ab Koblenz-Pfaffendorf
⦁ Silvester, Donnerstag, 31. Dezember 2020, Silvesterfeuerwerk Mainz mit Schiffsabfahrt in Rüdesheim-Assmannshausen, Rüdesheim, Bingen und Oestrich-Winkel


Busausflug nach Heidelberg mit Neckarrundfahrt auf einem Solarschiff

Februar 14, 2020

Heidelberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Wohl auch deshalb wird Heidelberg wie keine andere deutsche Stadt in vielen Gedichten und Liedern besungen. Die romantische Neckarstadt mit ihren malerischen Plätzen und verwinkelten Gassen ist international weithin bekannt und fasziniert jedes Jahr mehrere Millionen Gäste aus aller Welt. Für Vereine und andere Gruppen ist sie bis heute ein beliebtes Ziel für Ausflugsfahrten mit dem Bus.

Beim Spaziergang durch die Stadt laden öffentliche Plätze und Parkanlagen zum Verweilen ein. Zahlreiche Kirchen, Klöster und andere historische Gebäude gewähren einen Einblick in die reiche Stadtgeschichte. Ein Wahrzeichen Heidelbergs ist die Alte Brücke oder Karl-Theodor-Brücke. Sie verbindet seit 1788 die Altstadt mit dem Stadtteil Handschuhsheim auf der anderen Neckarseite. Die 1386 gegründete Heidelberger Universität ist die älteste auf dem Boden des heutigen Deutschland. Ihr kostbarster Schatz ist der „Codex Manesse“ oder die „Große Heidelberger Liederhandschrift“, eine mittelhochdeutsche Lyriksammlung aus dem 14. Jahrhundert.

Weltberühmt und Inbegriff deutscher Romantik ist das Heidelberger Schloss, das majestätisch über den Dächern der Altstadt thront. Der Gebäudekomplex spiegelt mit seinen einzelnen Bauten die Epochen und Stile verschiedener Herrscher wider. Das Schloss ist zu Fuß oder auch bequem mit einer Bergbahn zu erreichen.

Bei einem Besuch Heidelbergs sollte auch eine Schiffsrundfahrt auf dem Neckar nicht fehlen. So bietet z. B. ein umweltfreundliches Solarschiff in der Saison von April bis Ende Oktober täglich außer montags mehrere 50-minütige Rundfahrten an, die gerne auch von Busreisegruppen gebucht werden. Die Solarschifffahrt beginnt am Schiffsanleger nahe der Karl-Theodor-Brücke. Die Schiffsrundfahrt führt zunächst neckaraufwärts entlang dem Heidelberger Schloss bis zur Schleuse Heidelberg. Dort dreht das Schiff und setzt die Fahrt neckarabwärts fort unter den 3 Brücken von Heidelberg hindurch bis kurz vor den Wehrsteg, und von dort geht die Schiffrundfahrt wieder zurück zum Schiffsanleger an der Karl-Theodor-Brücke. Die Rundfahrt mit dem Solarboot bietet eine herrliche Aussicht auf die Altstadt von Heidelberg. Während der Neckarfahrt erhalten die Fahrgäste Informationen zu den Sehenswürdigkeiten von Heidelberg. Für Gruppen ab 20 Personen ist die Rundfahrt mit dem Solarschiff auch als morgendliche Frühstücksfahrt oder nachmittägliche Kaffeefahrt buchbar.


Rüdesheim am Rhein – ein Besuchermagnet und beliebtes Ziel für Busreisen am Tor zum Mittelrhein

Januar 25, 2020

Rüdesheim im Rheingau am rechten Rheinufer bildet zusammen mit der linksrheinischen Stadt Bingen das Tor zum Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“. Vor allem Busunternehmen und Reiseveranstalter machen das Weinstädtchen zu einer in Deutschland und über die Grenzen hinaus bekannten Touristenattraktion. Ihre landschaftlich reizvolle Lage am Fuße des Niederwalds, die prunkvollen Adels- und Winzerhöfe, die mittelalterlichen Burgen, aber auch der rheinische Frohsinn haben ihr Weltruf eingebracht. Wie kaum eine andere Stadt steht Rüdesheim für Rheinromantik aus dem Bilderbuch.

Vor über 2000 Jahren brachten die Römer den Wein in die Region. Über die Jahrhunderte hatte sich neben dem Weinbau und der Schifffahrt auch das Gastgewerbe für Durchreisende etabliert. Heute ziehen vor allem die Sehenswürdigkeiten in Rüdesheim wie die Pfarrkirche St. Jakobus am Marktplatz, der Klunkhardshof, die Niederburg oder Brömserburg, in der das Weinmuseum mit etwa 200 weinbezogenen Exponaten von der Antike bis zur Neuzeit, Ausgrabungsobjekten aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit sowie heimatkundlichen Ausstellungsstücken untergebracht ist, die Oberburg oder Boosenburg, die Ruine Ehrenfels, Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett mit einer Ausstellung von selbst spielenden Musikinstrumenten vom 18. bis 20. Jahrhundert und nicht zuletzt die berühmteste Gasse der Welt: die Drosselgasse, in der neben Souvenirläden von April bis Anfang November rheinische Weinstuben, Weinkeller, Tanzlokale und Stimmungslokale täglich vom späten Vormittag bis nach Mitternacht zu Tanz und Unterhaltung bei Live-Musik einladen.

Oberhalb von Rüdesheim befindet sich das Niederwalddenkmal. Errichtet wurde es nach dem Ende des deutsch-französischen Krieges zur Erinnerung an die Gründung des Deutschen Reiches. Auf dem hohen Sockel thront über dem Rhein als Wächterin die Germania mit der Kaiserkrone. Vom Niederwald-Denkmal kann man auch grandiose Ausblicke auf das Rheintal, die Felsenriffe des Binger Lochs, die Nahemündung bei Bingen und die herrliche Weinlandschaft des Rheingaus genießen. Bequem zu erreichen ist das Niederwald-Denkmal mit einer Kabinenseilbahn von Rüdesheim aus oder mit einem Doppelsessellift vom Rüdesheimer Stadtteil Assmannshausen aus.

Insbesondere für Busreisegruppen empfiehlt sich Rüdesheim auch als idealer Ausgangspunkt für Rundfahrten und Ausflugsfahrten mit dem Schiff ins Mittelrheintal. An mehreren Wochenenden kann man von Rüdesheim auch zu Feuerwerk-Schiffsrundfahrten starten, so etwa zu den Rhein-in-Flammen-Veranstaltungen bei Rüdesheim und Bingen, bei Koblenz, bei Oberwesel sowie St. Goar und St. Goarshausen, zu den Mittelrhein-Lichter-Feuerwerken anlässlich der Weinfest-Sommernacht in Bacharach und des Schwimmenden Federweißenfestes sowie zu den Feuerwerken zum ersten Weinfestwochenende und zweiten Weinfestwochenende in Boppard.


Boppard am Rhein – ein touristisches Highlight für Busreisegruppen

Januar 11, 2020

Boppard am Rhein, im Herzen des Weltkulturerbes „Oberes Mittelrheintal“ gelegen, ist Anziehungspunkt und touristisches Highlight der landschaftlich einzigartigen Region in Rheinland-Pfalz. Aufgrund ihrer romantischen Lage am schönsten Abschnitt des Rheins wird die Stadt im Tal der Loreley jährlich von zahlreichen Busreisgruppen besucht, die dort als Tagestouristen einen schönen Aufenthalt genießen oder für einen Kurzurlaub ihre Unterkunft in Boppard haben.

Von der schmucken Rheinpromenade kann man einen herrlichen Panorama-Blick auf die vielen vorbeifahrenden Rheinschiffe und die am gegenüberliegenden Rheinufer aufsteigenden Taunus-Höhen genießen. Mit ihren Hotels, Restaurants und Straßencafés lädt sie darüber hinaus zu einem gemütlichen Bummel ein.

Boppard hat auch weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu gehören unter anderem die St.-Severus-Kirche am Marktplatz, die Kurtrierische Burg, das Museum mit der Ausstellung über Michael Thonet und die in Deutschland am besten erhaltenen Festungsmauern eines römischen Kastells rund um den Siedlungskern der heutigen Stadt, mit denen man am besten im Rahmen einer Stadtführung oder einer Stadtrundfahrt mit dem „Rheinexpress“ Bekanntschaft macht. Von April bis Ende Oktober können Besucher mit einem Sessellift hinauf auf die Rheinhöhe zum sogenannten „Vierseenblick“ fahren, um die beeindruckende Aussicht auf vier Abschnitte der größten Rheinschleife zu genießen.

Boppard ist auch idealer Ausgangspunkt für eine Rheinschifffahrt durch das romantische Mittelrheintal mit seinen zahlreichen Burgen, idyllischen Weinorten, steilen Weinbergen und schroffen Felswänden, ob als Ausflugsfahrt zur Loreley, als Linienfahrt nach Koblenz oder als Sonderfahrt zu bekannten Feuerwerk-Veranstaltungen wie Rhein in Flammen, Mittelrhein-Lichter oder „Leuchtende Nacht am Mittelrhein“. Das letztgenannte Feuerwerk-Event findet in Boppard selbst anlässlich des Bopparder Weinfestes an zwei Wochenenden Ende September und Anfang Oktober statt. Eine Reise nach Boppard lohnt sich daher besonders zur Zeit des Weinfestes, das 2015 auf Platz eins der besten Weinfeste in Deutschland gewählt wurde,

Die bekannten und beliebten Weine aus Boppard kann man natürlich auch zu anderen Jahreszeiten genießen. z. B. im Rahmen einer Weinwanderung durch den Bopparder Hamm. Bopparder Winzer bieten für Busgruppen und andere Reisegäste außerdem gerne Weinproben in ihrem Weingut an.


Koblenz an Rhein und Mosel – ein reizvolles Reiseziel für Gruppenreisen mit dem Bus

Dezember 27, 2019

Koblenz mit seiner exponierten Lage am Zusammenfluss von Rhein und Mosel ist ein reizvolles und beliebtes Reiseziel für Vereinsreisen, Betriebsausflüge und alle Arten von Gruppenreisen mit dem Bus. Als eine der ältesten Städte Deutschlands und Tor zum Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“ bietet Koblenz zahlreiche geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten und touristische Attraktionen.

Bereits unter den Römern entwickelte sich Koblenz zu einer offenen Handels- und Verkehrsstadt mit Moselübergang und Rheinübergang. Im 5. Jahrhundert wurde die Stadt fränkische Kaiserpfalz und später Besitz des Kurstaates Trier. Als zweite Residenzstadt der Trierer Erzbischöfe und Kurfürsten erlebte Koblenz bis Ende des 18. Jahrhunderts eine Blütezeit. Es folgten die französische Besatzungszeit unter Napoleon und die Eingliederung in das Königreich Preußen nach dem Wiener Kongress. Heute ist Koblenz nach Mainz und Ludwigshafen mit etwas mehr als 100.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

Das wohl imposanteste Bauwerk aus preußischer Zeit ist die Festung Ehrenbreitstein, die als eine der größten Festungsanlagen Europas hoch über dem Rhein gegenüber dem Deutschen Eck thront. Ein Rundgang durch die imposante Anlage lohnt sich immer, ob auf eigene Faust oder im Rahmen einer Gruppenführung, bei der der englische Ingenieursoffizier Mr. Humfrey, der ewige Soldat oder ein preußischer Offizier im Waffenrock die Gäste willkommen heißt. Auf spannende Weise wird die Geschichte der Festung Ehrenbreitstein auch in einer Multivisionsshow gezeigt.

Seit der Bundesgartenschau 2011 ist die Stadt Koblenz mit der Festung Ehrenbreitstein direkt durch eine Seilbahn verbunden, die über den Rhein führt. Mit einer der modernsten Seilbahnanlagen der Welt geht es vom Konrad-Adenauer-Ufer, unweit vom Deutschen Eck, hoch hinauf zur Bergstation der Festung. Die Seilbahn ist komplett barrierefrei und kann bei voller Auslastung bis zu 7600 Personen pro Stunde befördern. Die Panoramakabinen bieten dabei spektakuläre Aussichten auf Koblenz und das Rheintal. Die Talstation der Seilbahn befindet sich neben den Schiffsanlegern am Konrad-Adenauer-Ufer.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem das Deutsche Eck an der Moselmündung mit seinem monumentalen Kaiser-Wilhelm-Denkmal, die heutige Pfarrkirche und ehemalige Stiftskirche St. Kastor in der Nähe vom Deutschen Eck, die Florinskirche und die Liebfrauenkirche inmitten der Altstadt, die „Alte Burg“ zwischen Florinsmarkt und Balduinbrücke sowie das Kurfürstliche Schloss.

Die besondere Lage von Koblenz an zwei Flüssen ermöglicht Besuchern darüber hinaus, die Stadt und das Rheintal auch vom Wasser aus zu erkunden. In der Saison werden von Koblenz aus täglich Schiffsrundfahrten bis nach Braubach mit der Marksburg und Linienfahrten ins romantische Mittelrheintal angeboten. An den Wochenenden starten im Sommer auch Schiffe zu Tagesfahrten auf der Mosel bis nach Cochem und zurück nach Koblenz. Zu den besonderen Erlebnissen gehören die Feuerwerk-Schiffsrundfahrten zu den Veranstaltungen von Rhein in Flammen, Mittelrhein-Lichter sowie zu den Weinfest-Wochenenden in Boppard und zum Weinfest Winningen an der Mosel.